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Wir sind Stadt aber wir geben auch ab.
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  • RSS Feeds : Stadtgestalten Rostock : Stadtgestalten Rostock

  • Kein Naziaufmarsch in Dresden oder sonstwo - 13-01-2012

    Naziaufmarsch auflaufen lassenAuch aus MV fahren im Februar Busse nach Dresden. Damit rollen motivierte Menschen in die Stadt um den alljährlichen Naziaufmarsch zu stoppen. Wer sich die Intensitätssteigerung der Blockaden in den vergangenen Jahren ansieht, stellt schnell fest, dass es dieses Jahr der letzte Aufmarsch sein könnte - zumindest in Dresden.

    http://mvnazifrei.blogsport.de/


  • Netzpolitisches Bier in Rostock - 09-12-2011

    In Rostock gibt es seit einigen Monaten regelmäßige Treffen rund um das Thema Netzpolitik. Auf dieser Seite erfahrt ihr mehr:

    http://npbhro.de/

    Davon ausgehend wird es am 14.12. ab 15:00Uhr einen Aktionsnachmittag auf dem Doberaner Platz zur Vorratsdatenspeicherung geben.


  • Pressemitteilung: Völlig humorloser Komiker hat kein Verständnis von Meinungsfreiheit - 06-11-2011

    Der bekannte Komödiant Mario Barth erwirkt eine Unterlassung gegen den Jugendverband Linksjugend [?solid] Mecklenburg-Vorpommern. Wir informieren an dieser Stelle über den Stand der rechtlichen Auseinandersetzung.


    Es ist richtig, dass wir Herrn Mario Barth abgebildet haben. Dies geschah um seinen Äußerungen einen reellen, wahren Namen zu geben: Sexismus. Komödiantisch wie wir sind unter dem Motto: ?Sexistische Rollenklischees haben so einen Barth!?


    Wenn Mario Barth sich als eine geschützte Marke versteht, dann ist es richtig, dass wir, sofern man uns eine Werbeabsicht unterstellen kann, gegen das Urheberrecht verstoßen haben. Eigenwerbung liegt uns aber fern. Wir beabsichtigen eine Aufklärung gegenüber den psychologischen Herrschaftsmechanismen dieser männerdominierten Gesellschaft. Unser Material beinhaltet eine Meinungsäußerung zu den in Programmen des Herrn Barth immer wieder bedienten Rollenklischees und nimmt insofern Stellung zu dessen Positionierung in der Öffentlichkeit. Auch erweckt sie gerade durch die deutliche Kritik an der Position des Herrn Barth nicht den Eindruck, dass dieser sich mit unserem Verband identifiziere. Ein Geschäftsinteresse verfolgt unser Verband als politischer Jugendverband auch nicht.


    Aufgrund seiner Popularität, also des Faktes dass Herr Barth Teil des Öffentlichen Lebens ist, eine Person der Zeitgeschichte, sind seine Persönlichkeitsrechte von uns nicht verletzt worden. Wir gaben keine Informationen aus der Intim-, oder Privatsphäre preis. Unser Handeln beschränkte sich nur auf den Abdruck des Gesichtes von Herrn Barth und ist durch Artikel 5 GG der Pressefreiheit geschützt.


    Des Weiteren ist zu klären, ob seine ?komödiantischen? Äußerungen keine politischen Statements darstellen. Im Kampf um Gleichberechtigung stellen Verunglimpfungen, und seien sie noch so unernst gemeint, immer einen Teil der Unterdrückung dar. Solche Äußerungen stellen im politischen Ringen der vielen Frauenrechtsorganisationen, Gleichstellungsbeauftragten, und auch politischen Organisationen, wie der unseren, eine Positionierung dar. Mario Barth reduziert ein ganzes Geschlecht, die Hälfte der menschlichen Weltbevölkerung auf Schuhe, Einkauf und sonstige, als ?frauentypisch? angesehene Eigenschaften. Diese sind meist negativ behaftet und sprechen Frauen Kompetenzen ab. Sie stellen den Mann über die Frau und zementieren die derzeit herrschenden gesellschaftlichen Mechanismen. Dadurch haben sie politischen Einfluss auf die Öffentlichkeit. Laut Definition der Bundeszentrale für politische Bildung ist Politik: ?jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.? (http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=MMCTTA) Die Aufrechterhaltung des Status Quo ist ein politisches Ziel: in diesem Fall ein Konservatives. Man muss sich nicht zu einer politischen Organisation bekennen um politisch zu wirken.


    Alles in allem sind wir von einem Komiker enttäuscht, der so ernst an diese Sache herangeht. Eine komödiantische Auseinandersetzung z. B. eine Behauptung a la Mario Barth wie: ?Bei linksjugend [?solid] M-V sind keine echten Männer, sondern Weichlinge, die sich unter den Pantoffel der Frauen stellen? hätten wir eher erwartet. Es ist ja allgemein bekannt: Wenn es um die eigene Person geht, werden Komödianten immer gleich ernst, denn ihr Humor bezieht sich immer auf andere. Leider sind das meist die Schwächsten in unserer Gesellschaft.


  • Occupy Rostock: Kundgebung am Uniplatz - 22-10-2011

    Occupy Rostock hatte für heute zur Kundgebung am Rostocker Universitätsplatz gerufen.

    Insgesamt kamen mehr als 50 Personen aus den verschiedensten politischen Spektren, sogar kaum politisierte Menschen besuchten den Platz. Dem Anliegen der Organisator_Innen, keine Transpis, Zeitungen etc. vom Parteien oder anderen politischen Gruppen mitzubringen, folgten bis auf einer alle Organisationen.

    Das übliche rege Treiben am Wochenende in der Rostocker Innenstadt wurde kurz nach drei Uhr von einem lauten Schrei unterbrochen. Etwa ein dutzend junger Menschen lieferten sich eine Kissenschlacht an der Nähe des Brunnen der Lebensfreude. Andere holten plötzlich Schilder aus ihren Taschen und Rucksäcken mit der Aufschrift ?Empört euch!? und ?Occupy Rostock!?. Es dauerte auch nicht lange, bis wieder andere Menschen begannen, mit Kreide auf dem Boden zu malen. ?Geld für Bildung, nicht für Banken!? war einer der Slogans. Auch die örtliche Presse war schließlich zur Stelle und interessierte sich für den Trubel am Uni-Platz.
    Auf einer ausgerollten Tapete konnten vorbeikommende Menschen ihre Gedanken zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise schreiben. Hier war die Mischung sehr bunt. Sätze wie ?Für einen demokratischen Sozialismus!? standen neben Sprüchen wie ?Occupy Banken? und einem großen A in einem Kreis.
    Viele Passant_Innen blieben vor dem bunten Durcheinander stehen und schauten sich interessiert um. Einige ließen sich auf Gespräche ein. Die kurze Mobilisierungszeit tut dem Ganzen offenbar keinen Abbruch. Und so wird es auch in Zukunft heißen:

    Empört euch! Wir sind 99 Prozent!


  • 21. September 2011 - Tag des Justizmordes? - 12-09-2011

    Troy Davis soll hingerichtet werden. So wie bei Mumia Abu-Jamals Fall, bestehen auch hier erhebliche Zweifel an der Schuld. Ob Amnesty International oder Papst Paul der XVI, viele Menschen fordern eine neue Untersuchung des Falls. Diesmal endlich eine unabhängige - denn von 9 Belastungszeugen sind 7 abgesprungen und haben das Gegenteil ihrer ursprünglichen Aussage behauptet.

    Davon lässt sich die Juristerei allerdings gar nicht beeindrucken und hat jetzt für den 21.09.2011 den Vollstreckungstermin für die Todesstrafe fest gelegt.

    Ausführlichere Informationen dazu gibt es hier:http://www.jungewelt.de/2011/09-09/042.php

    Die Möglichkeit zum online-petitieren: http://takeaction.amnestyusa.org/siteapps/advocacy/ActionItem.aspx?c=6oJ...

     


  • Neue Freiräume in Rostock - 23-07-2011

    freiräumefreiräume

    In diesem Herbst 2011 gibt es neben vielem anderen drei tolle neue Sachen, die ich hier mal nennen wollte und zu denen ich Euch gerne einladen möchte!

    1. Mach's einfach Tag im Peter Weiss Haus am 18.9.2011: Jede*r kann machen was sie*er will und andere dazu einladen. Website
    2. Die 2. A Woche im Peter Weiss Haus vom 18.-22. Oktober 2011: Alle möglichen Veranstaltungen und Offene Räume für eigene Ideen! Website kommt noch. Bis dahin schreibt uns: liste-awoche[at]soziale[minus]bildung[punkt]org.
    3. Mit dem Labor2*3 gibt es seit Mai einen Raum von 50qm in der Frieda. Dieser eignet sich für Gruppentreffen und Workshops aller Art (leider nicht für Partys). Wir versuchen die Mietkosten über Spenden wieder gereinzubekommen. Website

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